Schriftzug: LebensArt. Im wahren Land der 1.000 Berge

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Die Geschichte des Kreuzberges bei Bödefeld

Kreuzbergkapelle um 1924

Kreuzweg und Kreuzkapelle bei Bödefeld sind das Werk des Pfarrers Johann Heinrich Montanus, der im Jahre 1721 nach Bödefeld kam, wo er ein schwieriges Arbeitsfeld vorfand. Er war kein Fremdling in dieser Gegend, da er doch in dem unweit gelegenen Krauseholz beheimatet war.
 
Pastor Montanus griff die Arbeit mutig auf. Innerhalb weniger Jahre hatte er die Gemeinde gänzlich umgewandelt. Sobald er die zerfallene Pfarrkirche  neu gebaut und eingerichtet hatte, errichtete er auf dem steilen Berg ein Kreuz oberhalb der Kirche. Das war im Jahre 1728. Der Berg ehemals die „Wahr“ genannt, (beobachten – wahrnehmen) erhielt den Namen „Kreuz-Berg“.
 
Schon bei der Einweihung des Kreuzes kam der Wunsch auf, auf der Höhe des Berges eine Kapelle zu errichten und am steilen Weg zu ihr die Leidensgeschichte Christi darzustellen. Alsbald begannen viele Leute unter Führung ihres Pfarrers, Bausteine für die Kapelle auf den Berg zu tragen. So konnte man schon im Sommer, am 19. Juli 1728 mit dem Bau beginnen. Im Jahre 1729 wurde die Kapelle eingeweiht. Viele Gläubige aus der Umgebung nahmen daran teil und im folgenden Jahr zogen die Prozessionen den steilen Berg hinauf.
 
Nach dem Bau der Kapelle begann man mit der Errichtung der Leidensstationen, wie damals üblich der „Sieben Fußfälle“. Am 20. September 1730 waren sie fertig. Die holzgeschnitzten Bilder; sie sind noch heute das Kernstück des Kreuzweges, der 1856 auf 14 Stationen erweitert wurde.
 
Die Geldmittel flossen zum Teil aus der Pfarrei Bödefeld, deren Bürger auch Hand- und Spanndienste leisteten. Zumeist aber waren die Gelder von auswärts geschenkt – milde Gaben der Pilger, die in immer größerer Zahl erschienen. Die Urkunden erzählen, dass Pilgerscharen nicht allein aus den benachbarten Orten und Kreisen kamen, sondern auch aus den münsterschen, paderbornschen und hessischen Landen, selbst aus protestantischen Gegenden.

Bödefeld und sein Kreuzberg waren in wenigen Jahren überall bekannt geworden.

Zur Erhaltung und Pflege des Kreuzberges wurde am 22. Mai 1986 die Kreuzberg-Fördergemeinschaft gegründet. Ihr zur Seite stehen Bödefelder Familien die Patenschaften übernommen haben.

Quellen: Heinrich Marx, Pfarrer in Bödefeld von 1933 bis 1958

Wegweiser zum Kreuzberg
Kreuzbergkapelle
Kreuzbergkapelle
Kreuzbergkapelle
Kreuzbergkapelle
Altes Bild der Inneneinrichtung der Kreuzbergkapelle
Inneneinrichtung der Kreuzbergkapelle heute
Bildstock des Kreuzweges
Bildstock des Kreuzweges
Bildstock des Kreuzweges
13. Station
12. Station
Gedenktafel für Pfarrer Montanus
Gedenktafel für Pfarrer Montanus