Schriftzug: LebensArt. Im wahren Land der 1.000 Berge

Herzlich Willkommen im Naturdorf Bödefeld

Bödefelder Freiheitspfad

Wanderweg B 7 (ca. 5,8 km)

 

Im Jahre 1342 verlieh Graf Gottfried IV. von Arnsberg dem kleinen Dorf Bödefeld die „Freiheitsrechte“. Als „Freiheiten“ bezeichnete man unbefestigte Orte mit kommunaler Selbstverwaltung. Die Menschen dort durften ihr Geschick weitgehend selbst bestimmen. Das blieb so, bis 1802 Hessen-Darmstadt und ab 1816 Preußen die Regierung übernahm. Da hörte die alte Freiheitsordnung auf. Was Bödefeld aber bis heute verblieb, ist der Titel „Freiheit“.

 

Daran soll der Weg B 7 mit seinem Namen erinnern. Er ist nirgendwo steil oder beschwerlich, also für jedermann geeignet. Von unserer Pfarrkirche an führt er die Hunaustraße hinauf bis aus dem Ort ein Stück hinaus. Dann zweigt er nach rechts ab zu unserem Dorfbach „Palme“ hinab und vorbei am Naturspielplatz Walkenmühle. Er steigt nun leicht an, entlang einem Wiesental, von der Palme begleitet. Dann mündet er in einen Mischwald und tangiert einen Meilerplatz, wo früher Holzkohle hergestellt wurde, die damals sehr wichtig war. Tafeln mit Hinweisen darauf und die Besonderheiten der Vegetation begleiten den Weg. Auch sind immer wieder Bänke zu finden, um sich auszuruhen. Schließlich gelangt man zum Wassertretbecken und einer Rasthütte vor dem Parkplatz „Unterm Nonnenstein“. Auch ein Biotop befindet sich hier und ein Wasser-staubecken für die Schneekanonen auf dem nahen Skigebiet Hunau.

Nun muß man die Landstraße zwischen Bödefeld und Osterwald überqueren (hier bitte gut aufpassen) und nach einer kleinen Brücke geht der Weg nun in umgekehrter Richtung weiter. Er führt ziemlich parallel dieser Landstraße durch einen Nadelwald und tangiert dann den Hochbehälter, der unser Dorf mit Trinkwasser versorgt. Kurz danach macht unser Weg einen Bogen nach links und auch hier ist wieder ein Wassertretbecken zu finden. Nun biegt man nach rechts ab und gelangt leicht bergab in die Ortsnähe, Es bietet sich nach links ein schöner freier Blick auf das Wildgehege am Berg gegenüber und hübsche Fachwerkhäuser unten im Tal. Nun durchwandert man einen noch recht jungen Buchenwald. An seinem Ende kommt man an Hochlandrindern vorbei, mit ihrem zotteligen Fell und langen Hörnern ein imposanter Anblick. Kurz danach biegt der Weg scharf nach links ab zur Straße „Lingenauwer“ hinunter und dort wieder nach rechts auf die Hunaustraße. Sie bringt uns zur Pfarrkirche Bödefeld zurück.